Freitag, 6. Juli 2007
HAPPY BIRTHDAY!!!!!!!
Was ist den Indern am wichtigsten? Na klar Cricket! Also musste ein Cricket Dress her :)
JaJaJa, viel hat sich nicht geaendert. 19 Jahre jung und der Bengel feiert schon wieder Geburtstag im Krankenhaus ;)
Alles Gute Rockstar, nur weiter so!
Am Weg nach Qutab Minar haben wir einen Halt am Hauz Kaas village eingelegt. Hartwig noch in Aktion beim filmen.
"Are you moslem?"
Schuhe ausziehen! Aber nicht abgeben, sonst kanns passieren, dass sie nicht mehr da sind oder du zur Kasse gebeten wirst.
Junger Moslem am Eingang zur Jama Masijd
Ups, lange is her. Sorry fuer die Verspaetung! Aber............ ;)
Also die letzte Famulaturwoche haben wir auch noch gut ueberstanden und wir sind ganz froh, dass wir doch so einiges gelernt haben.
Letzten Samstag war ja das grosse Dinner in einem relativ feinen Hotel. Denis hat sich fuer 4 Euro "Leder"schuhe fuer diesen Anlass besorgt. Zwei Vortragende, etwas small talk mit diesem und jenen und danach Buffet und Bier ;) War eigentlich ganz lustig, aber ich sass etwas auf Naegeln, da um 23:45 mein Bruder am Indira Gandhi Airport ankommen sollte. Mit ach und krach konnten wir uns dann doch noch von allen verabschieden und endlich Richtung Flughafen starten.
Oder auch nicht? Nellson, der nigerianische Gastarzt wollte bis zum Krankenhaus mit fahren, nur das halt das Krankenhaus nicht wirklich am Weg liegt! Denis und ich stimmten zu, da es uns maximal 15 Minuten kosten kann. Denkste!! Waere da nicht ein betruegerischer Taxifahrer und ein tempramentvoller 1,95 grosser Nellson. Mit dem Taxifahrer wurde ausgemacht, dass er uns mit Taximeter zum Krankenhaus faehrt, wo Nellson dann aussteigt. Danach mit Fixpreis zum Flughafen. Ok. Folgendes Problem. Der Taxifahrer wollte einfach nicht so schnell am KH ankommen, also fuhr er auf den langsamen Nebenstrassen. Nellson wurde schon etwas unruhig. Dann endlich auf der Hauptstrasse. Gut jetzt kann nichts mehr schief gehn. Aber statt links faehrt der Fahrer rechts. Ups Nellson wird laut. Der Fahrer beruhigt und meinte, wenn er nun bei der naechsten Moeglichkeit links abbiegt, sein wir sogar schneller. Okay, Nellson zeigt sich gerade noch einverstanden. Als wir dann aber vor einer abgesperrtenm Starsse standen, wars vorbei. Nellson tobt, schreit und beschimpft den Fahrer, welcher endlich wieder auf die richtige Strasse lenkt. So das wars, nach einem derartigen Theater von Nellson kann er nicht mehr anders, als uns die letzten Meter auf dem richtigen Weg zum KH zu fahren. Immerhin wurde uns ja schon bange bei dieser Vorstellung. Aber der Fahrer zeigte wirklich Nerven und versuchte in der Tat noch einmal falsch abzubiegen. Egal, wir waren nach einiger Verspaetung doch noch am KH angekommen. Den Fahrer hat Nellson natuerlich vertrieben und das naechste Taxi wollte er uns noch ausverhandeln. Aber nach weitern 15 Minuten nahm ich nun ein etwas teueres Angebot an und fuhr endlich mit Denis Richtung Hartwig. Schlussendlich musste mein Bruder eine Stunde auf uns warten und etwa 15 Hassler Attacken abwehren und das um eins in der Frueh. Sorry, aber gutes Training.
Fotos vom KH und von diesem Dinner folgen noch, aber die kleine Kamera funktioniert schon wieder nicht.
Am Sonntag gabs dann ein hardcore sightseeing Programm fuer meinen Bruder. Old Delhi, Rotes Fort und die groesste Moschee Indiens, Jama Masijd. Echt beeindruckend!
Montag stand Qutab Minar am Programm, aber wir schafften es nur bis Haus Kaaz. Wurde leider nichts daraus, da mein Bruder am Nachmittag ploetzlich Fieber bekam. Also ab nach Hause, wo der Fiebermesser wartete. 39.5 Grad, Scheisse! Nagut, auf jeden Fall ging das Fieber nicht runter und so bekam er das volle Programm. Laborwerte, Thorax RO, Infusionen, Paracetamol, Antibiotika und Malarone. Heute Freitag geht es ihm schon wieder sehr gut und wir sind guter Dinge, dass wir Sonntag in der Frueh nach Agra starten werden. Also keine Sorge! Er ist schon fast wieder ganz gesund! Denis treffen wir in Agra wieder. Der Sack hat sich entschlossen heute nach Varanassi zu fliegen und morgen Abend mit dem 12 Stunden Zug nach Agra zu fahren. Okay man, see you there.
Im Inneren des Roten Forts = Lal Quila
Expedition ins Ungewisse:
"Wow, was ist das!!?"
"Mann, das muss ich filmen. Hoffentlich kommen wir da nur heil wieder raus!"
Lal Quila
Hilfe, die Japaner kommen! Drei Frauen einer japanischen Touristengruppe haben sich kurzer Hand dazu entschlossen, eine Tanz- und Gesangsauffuehrung zu machen. So schnell konnte man gar nicht schaun, war das Publikum auch schon zur Stelle. Danach wollten die japanischen Fraun noch Fotos mit uns. Nur die Frauen ;) und nur von uns ;)
Mahatma Gandhi Museum
Mittwoch, 27. Juni 2007
Letzte Woche
Diese ist die dritte und somit letzte Woche im Kalra Hospital. Am Samstag haben wir unseren letzten class day und das wird am Abend gefeiert. Oder auch nicht? Wir sind naemlich um 20:30 zu einem dinner eingeladen un
d ich befuerchte, dass es hoechst foermlich wird. Als Gastredner wird ein Arzt aus Harvard reverieren und wir sind die Gaeste von Prof. Manshermani. Jener Prof. der uns jeden Samstag und Donnerstag unterrichtet. Heute hat er uns eine Patientin praesentiert mit typischen Angina pectoris Beschwerden, allerdings zeigt sie keine EKG Veraenderungen und bei der CART Untersuchung wurden keine Stenosen gefunden. Ueber sie werden Denis und ich morgen referieren und wahrscheinlich wieder mal vorgefuehrt ;]
Na, da setzt der Monsum ein, es kuehlt ab und der Denis verkuehlt sich :] Aber keine Sorge er ist schon wieder voll einsatzfaehig.
geregelt, du pennst bei uns im Zimmer Wir koennen bis Dienstag noch in unserem Zimmer im Krankenhaus kancken. Dann siehst du auch wies dort ablauft und noch dazu bist du fern ab jeglichen Tourismus.
Na, da setzt der Monsum ein, es kuehlt ab und der Denis verkuehlt sich :] Aber keine Sorge er ist schon wieder voll einsatzfaehig.
Ahh, Hatti: ich hab schon mit Dr.Ankur Kalra gesprochen. Es ist alles
Aber keine Sorge die Toursitenszene zeigen wir dir auch noch, ich sag nur,
ohh Jesus all Hippis vereinigt euch ;] Fuer Delhi haben wir dir zwei der genialstenFuehrer organisiert, wahnsinns Typen und unheimlich belesen. Sie holen dich auch am Flughafen ab ;] Wir haben uns schon ein sightseeing Programm fuer Delhi fuer dich ueberlegt.
Wir haben uns gedacht, dass wir am Dienstag in der Frueh nach Agra starten. Die Fahrt dauert lediglich zwei Stunden. Die Tickets wollten wir heute auch schon reservieren bzw. kaufen, aber das geht nur gegen Vorlage des Passes. Also werden wir das gemeinsam am Montag machen. Wir haetten dann den gesamten Dienstag in Agra. Fort und Taj MahalMittwoch starten wir von dort aus einen Tagesausflug in eine etwa 40km entfernte Ruinenstadt, die geschichtlich eine grosse Bedeutung spielt. Am Abend zurueck nach Agra. Naechsten Tag wollen wir auch noch dort verbringen. Um noch mal alles auf einen einwirken zu lassen. Wahrscheinlich am naechsten Morgen, also Freitag weiter nach Rajasthan, genauer Jaipur. Passt, oder.
Liebe Gruesse an alle. Fortsetzung folgt.....................
Rikshafahrt von Purana Quila zur Indraprashta Metro Station, voellig fertig von unserer Hitzeschlacht
Familienpickinick am Fusse der Moschee im Purana Quila Fort
Inside Purana Quila
Haupteingang Purana Quila - Touris 100 Rs/ Inder 15 Rs
Sonntag, 24. Juni 2007
Purana Quila
Dort haben wir auch eine Frau mit Elephantiasis gesehen.
In unserem Zimmer mit Madan. Er hat uns jeden Tag das Fruehstueck gebracht und uns die ersten essentiellen Tipps zum Essen in Indien gegeben.
Er hat nun einen Monat Urlaub den er nutzt nach Hause zu fahren. Er kommt naemlich aus Darjeeling, dem beruehmten Tee Anbaugebiet und hatt eine 1 1\2 tages Reise am hard seat vor sich.
In der naehe des India Gates in zentral Delhi wandeln die Kinder einen Brunnen zum Freibad um. Als sie mich beim fotographieren erwischen wurden sie ganz uebermuetig.
Samstag, 23. Juni 2007
Keine Sorge wir sind wieder fit. Nachdem wir zu Wochenbeginn mehr im Bett und auf dem Klo verbracht haben, starten wir wieder so richtig durch. Heute haben wir sogar drei Stunden Unterricht auf uns genommen, obwohl Samstag ist. Aber dreimal die Woche kommt ein alter Prof. der ein
em so einiges beibringen kann. Er unterrichtet sogar in Cambridge, uhhh. Vorausgesetzt man versteht ihn :) Er hat uns fuer naechsten Samstag zu einem feierlichen dinner eingeladen, an dem weitere 50 Aerzte teilnehmen. Diese Woche war eigentlich sehr lehrreich. Einige interessante Faelle gesehen und wieder mal so einige EKGs interprediert. Am Donnerstag waren wir auf der heart command, eine Art Intensivstation mit 12 Betten. Z.B. wurde ein 28 jaehriger Bursch mit Herzinfakt eingeliefert, ein aelterer Herr mit tuberculoeser Meningoencephalitis mit neurologischen Ausfaellen (Hirnentzuendung aufgrund einer Tuberkuloseinfektion) und eine 50 jaehrige Dame die immer wieder ventrikulaere Tachykardien (eine Art Herzrasen) entwickelte. Im laufe unseres Vormittages wurde sie in etwa 10 mal geschockt. Nun hat sich ihr Zustand schon wieder gebessert.
Am Mittwoch waren wir chinesisch Essen, obwohl wir keinen unterschied zu indisch herausfinden konnten. Donnerstag wollten wir ins Kino, aber es wird in ganz Delhi zur Zeit nur "ein" Film gespielt, JhoomBarabaJhoom. Die Titelmusik wird ueberall auf und ab gespielt. Naja nachdem wir 6 Kinos abgeklappert haben, haetten sie uns fast so weit gehabt und wir haetten uns ihn doch noch angesehen.
Das mit dem Alk ist so eine Sache......... nur in wenigen Lokalen bekommt man Bier oder Haerteres, da sich das Lokal eine Lizenz dafuer besorgen muss und die ist anscheinend nicht so guenstig. Daher bezahlt man noch so einiges bei seinem Bier an Taxen drauf. Man bezahlt im Lokal eigentlich den gleichen Preis wie bei uns, oder auch mal mehr. Ansonsten schmeckt es ganz gut. Good old Vietnam, wo wir noch 2000 Dong, also 10 Cent fuer ein kleines Bier bezahlten :( Ahh, in manchen Lokalen muss man sogar 25 sein. Deswegen das grosse Foto vom Denis, er haette wohl auch nicht gedacht, dass er nochmal illegal Bier trinkt.
Auf den restlich Fotos unten ein paar Eindruecke von Delhi. (Counaught Place)
Sonntag, 17. Juni 2007
travellers disease arrived
Auf diesen Verkehrsinseln schlafen die Automechaniker in unserem Viertel, Kirti Nagar
Hi, alle mit einander!
Zu unserer Famulatur: Wir sind in einem Krankenhaus mit 105 Betten, welches Dr.Kalra aufgebaut hat. Wir beginnen in der Regel um 9:30 und koennen uns taeglich aussuchen auf welche Station wir wollen. Da dieses Krankenhaus hauptsaechlich fuer besser situierte Inder ist, ist auch die Kommunikation nicht allzu schwer. Behandelt wird alles, d.h. es gibt keine Faecher spezifischen Stationen, sondern ein bunt gemischtes Vielfaches. Um 11:00 ist Tee Zeit und um 13:00 waere Mittag. Allerdings beginnt um 12:30 die grosse Visite mit dem big Boss und hier zu fehlen waere fatal. Diese Runde dauert dann in etwa 3 Stunden und ist mehr oder weniger eine one man show. Naja und wer jetzt glaubt das sei ein gemuetlicher Arbeitstag der hat sich geschnitten. Wer diese drei Stunden heil ueberlebt hat Glueck. Denis und ich werden richtig hart gezapft! Eine Frage nach der anderen und das in indisch-englisch, uff. Wenn wir was nicht verstehen, dann erklaert es uns Nellson, ein nigerianischer Gastarzt mit seinem afrikanischen-englisch. Oft geht es uns danach auch noch nicht besser. Ich glaube es hat einmal drei Tage gedauert bis wir die erste Frage richtig beantwortet haben. Aber dafuer lernen wir doch einiges, besonderes das Interpretieren des EKGs.
Ich habs ja gewusst, Indien ist das Land fuer trevellers disease und so bleibt es wohl auch uns nicht erspart. Shit und der ziemlich oft und duenn mann! Gruesse an Michi ;-)
Ahh, fast vergessen, gestern gingen wir mal auf einer Strasse die gaehnend leer war, als uns ein Mann begegnete mit starrem Blick und von sich selbst sehr ueberzeugt, sagte er: "I god", darauf folgte "I Jesus", aber so manch ein Tourist sieht viel ueberzeugender aus :)
Naechste Woche sind wir auf das Landhaus vom Grossvater unseres Chefs eingeladen. Der versorgt uns die ganze Zeit mit frischen Mangos.
1) Fahrt mit einem Sikh in seiner Motorriksha zum Nationalmuseum
2) Verblueffende Aehnlichkeit ;)
3) India Gate, Central Delhi, Samstagausflug
4) Festtagsstimmung am India Gate mit Blasmusikkapelle und Kolonialflair
5) Blick vom Shelton Hotel auf das Viertel von Parahganj
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